1939

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Staatsoberhäupter · Wahlen · Nekrolog · Kunstjahr · Literaturjahr · Musikjahr · Filmjahr · Rundfunkjahr · Sportjahr

1939
Zerstörter Wald auf der Westerplatte
Mit dem deutschen Angriff auf die Westerplatte in Danzig
beginnt der Polenfeldzug und der Zweite Weltkrieg.
Joachim von Ribbentrop und Josef Stalin
Das Deutsche Reich und die Sowjetunion schließen einen Nichtangriffspakt.
Sowjetischer Aufruf an polnische Soldaten vom 17. September 1939, in dem die Schuld am Krieg der polnischen Regierung zugeschoben wird
Die Sowjetunion
greift Polen im Osten des Landes an.
1939 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1387/88 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1931/32 (11./12. September)
Baha'i-Kalender 95/96 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1343/44 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2482/83 (südlicher Buddhismus); 2481/82 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 77. (78.) Zyklus

Jahr des Erde-Hasen 己卯 (seit 19. Februar, davor Erde-Tiger 戊寅)

Chuch’e-Ideologie (Nordkorea) Chuch'e 28
Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1301/02 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4272/73 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1317/18 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1357/58 (20./21. Februar)
Japanischer Kalender 昭和 Shōwa 14;

Kōki 2599

Jüdischer Kalender 5699/5700 (13./14. September)
Koptischer Kalender 1655/56 (11./12. September)
Malayalam-Kalender 1114/15
Minguo-Kalender (China) Jahr 28 der Republik
Seleukidische Ära Babylon: 2249/50 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2250/51 (Jahreswechsel Oktober)

Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender) 2481/82 (1. April)
Tibetischer Kalender 1685
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1995/96 (April)

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europa vor dem Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Deutsche Reich und seine Expansionspolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Kriegsvorbereitungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 1. Januar: Das im Vorjahr eingeführte Pflichtjahr für arbeitslose, ledige, weibliche Jugendliche unter 25 Jahren gilt ab sofort für alle.
Das Gebiet der Freien Stadt Danzig
Stapellauf der Bismarck bei Blohm & Voss in Hamburg
  • 14. Februar: Das 35.000-Tonnen-Schlachtschiff Bismarck hat in Hamburg seinen Stapellauf.
  • 1. März: Adolf Hitler erklärt den 9. November zum staatlichen Feiertag (Gedenktag für die BewegungHitler-Ludendorff-Putsch). Der Tod von 16 „Blutzeugen“ bzw. ihre durch die Teilnahme am Putsch gezeigte Todesbereitschaft wird von der NS-Propaganda von 1924 bis 1945 thematisiert.
Aufteilung der Tschechoslowakei:
1sudetendeutsche Gebiete werden dem Deutschen Reich angeschlossen (September/Oktober 1938);
2 – Polen besetzt Gebiete in Teschen (Oktober 1938);
3Ungarn besetzt Grenzgebiete teils ungarischer Ethnie (November 1938) sowie
4 – die ruthenischsprachige Karpatoukraine (März 1939);
5 – im März 1939 wird die „Rest-Tschechei“ von Deutschland faktisch annektiert und zum Protektorat Böhmen und Mähren erklärt;
6 – von der Tschechoslowakei bleibt nur der deutsche Satellitenstaat Slowakei.
Einmarsch deutscher Truppen in Prag
Diskriminierungs- und Unterdrückungspolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Verordnung über die Errichtung einer Volkskartei vom 21. April 1939
Innenpolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Spanischer Bürgerkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das von Franco unterzeichnete Dokument zum Ende des Bürgerkriegs
Weitere Ereignisse in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 1. Januar: Philipp Etter wird neuer Bundespräsident der Schweiz.
  • 24. März: Die nationalsozialistische Volksdeutsche Bewegung in Liechtenstein unter der Führung des Landesleiters Theodor Schädler versucht, einen Anschluss des Fürstentums an Deutschland zu erzwingen. Der Anschlussputsch scheitert, 36 der über 100 Putschteilnehmer fliehen nach Feldkirch. 76 Menschen werden später einvernommen und gegen rund 50 wird Anklage erhoben. Aus Angst vor der Deutschen Macht werden die Anführer des Putschs im Dezember aus der Untersuchungshaft entlassen und des Landes verwiesen. In der Putschnacht fliehen fast alle dort lebenden Juden in die Schweiz, kehren aber in den darauffolgenden Tagen wieder zurück. In den Tagen nach dem Ereignis startet die Heimattreue Vereinigung Liechtenstein eine Unterschriftenaktion zur Bekräftigung der liechtensteinischen Unabhängigkeit, verbunden mit einem Bekenntnis zum Fürstenhaus und zur wirtschaftlichen und politischen Orientierung an der Schweiz. Diese wird von 95,4 % aller Stimmberechtigten unterzeichnet.
  • 5. April: Der französische Staatspräsident Albert Lebrun wird durch die Nationalversammlung für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.
  • 29. Juni: Das Parlament der seit September 1938 bestehenden Republik Hatay beschließt die Vereinigung mit der Türkei. Sie wird an die Türkei angegliedert und – ergänzt um die türkischen Distrikte Erzin, Dörtyol und Hassa – zur türkischen Provinz Hatay geformt.
Die Banschaft Kroatien

Zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Ereignisse in Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schäfer und Begleiter in Lhasa

Zweiter Weltkrieg in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher und sowjetischer Angriff auf Polen, September und Oktober 1939
Polnische Kriegsgefangene der Roten Arme
Karte der sowjetischen Offensiven zu Beginn des Winterkrieges

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationale Verträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmensgründungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Adler.svg

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antarktisforschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftfahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vickers Warwick

Naturwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 9. Mai: Inbetriebnahme des Deutschlandsender III in Herzberg (Elster). Der Deutschlandsender III gehörte mit einer Ausgangsleistung von 500 kW zu den stärksten Rundfunksendern seiner Zeit. Sein 337 Meter hoher Antennenmast war 1939 das zweithöchste Bauwerk der Welt.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildende Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plakat zur Ausstellung (Yokoyama Taikan)

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik und Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marian Anderson bei ihrem Konzert am Lincoln Memorial

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Papst Pius XII. während der Krönungsfeier auf der Sedia gestatoria

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Natur und Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nobelpreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preis Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
Nobelpreis für Physik Ernest Lawrence
(1901–1958)
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für die Erfindung und Entwicklung des Zyklotrons und die dadurch erzielten Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf künstliche radioaktive Elemente“ Ernest Lawrence
Nobelpreis für Chemie Leopold Ružička
(1887–1976)
SchweizSchweiz Schweiz (geboren in Vukovar, damals Österreich-Ungarn) „für seine Arbeiten an Polymethylenen und höheren Terpenen Leopold Ružička
Nobelpreis für Physiologie oder Medizin Gerhard Domagk
(1895–1964)
Deutschland „für die Entdeckung der antibakteriellen Wirkung des Prontosil
Gerhard Domagk wird aufgrund des damaligen Verbots für Deutsche, den Nobelpreis anzunehmen, gezwungen, den Preis abzulehnen. Er nimmt später Urkunde und Medaille an.
Gerhard Domagk
Nobelpreis für Literatur Frans Eemil Sillanpää
(1888–1964)
FinnlandFinnland Finnland „für die tiefe Auffassung und die erlesene Stilkunst, womit er das Bauernleben und die Natur seines Heimatlandes in ihrem gegenseitigen Zusammenhang schildert“ Frans Eemil Sillanpää
Friedensnobelpreis nicht verliehen

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lidija Skoblikowa, 1967
Giovanni Trapattoni
Peter Kraus, 2006
Volker Schlöndorff, 2009
Karl-Heinz Schnellinger

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Francis Ford Coppola, 2007

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruud Lubbers, 1985

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jackie Stewart (rechts) mit John Surtees in Zandvoort 1971

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Howard, 1997

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

George McWhirter, Juni 2009

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Cleese (1989)

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar/Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

März/April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Howard Carter (1924)

Mai/Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juli/August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

September/Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otto Wels
Sigmund Freud (1921)

November/Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max Hinsche
Philipp Scheidemann (1918)
Douglas Fairbanks senior (1921)

Genaues Todesdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: 1939 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chronik des Seekriegs
  2. Norman Davies: Europa im Krieg. Nikol 2009, S. 134 f.